Kopernikus-Gymnasium
Lintorf

Vielfalt und Anspruch

Geschichte

 „Besser als gedacht“ – Geschichtsexkursion Q1


Am Donnerstag, den 15.02.2018 haben die beiden Geschichtsgrundkurse der Q1 eine Exkursion nach Essen gemacht. Um 09:00 Uhr ging es mit dem Bus los zum Weltkulturerbe Zeche Zollverein, wo wir dann in zwei Gruppen aufgeteilt eine Führung durch den Schacht 12 bekommen haben.

 

Als Einstieg in die Unterrichtsreihe „Industrialisierung“ wurden wir durch die Hallen geleitet und haben neben den vielen Informationen auch noch zahlreiche Eindrücke über die original erhaltenen Maschinen erfasst. Fakten, wie z.B. die 12.000 Tonnen Kohle, die pro Tag aus der Erde geholt werden mussten oder die Erzählung über die schlechten Arbeitsbedingungen, ließen ein Staunen in den Gesichtern zurück. Auch die Beobachtung der bewegenden Treibscheiben war erst klar, nachdem uns erklärt wurde, wie wichtig das noch immer laufende Wasserabpumpen ist.

 

Nach dieser sehr interessanten Führung ging es für uns mit dem Bus weiter zur Villa Hügel. Diesmal staunten wir über die beeindruckende Geschichte der Familie Krupp, die ganz in unserer Nähe einen enormen Einfluss auf den heutigen Stand der Industrie hatte. Vom kleinen bis zum großen Haus konnten wir viele Zimmer sehen, wobei unser Guide uns alle Fragen anschaulich beantwortete.

 

Während unserer Busfahrt zurück zur Schule hörte man immer wieder die Worte „Besser als gedacht“. Ein Zeichen für eine gelungene Exkursion, die auf jeden Fall in kommenden Stufen wiederholt werden sollte.

 

(Clara Pirkl, Q1)

 


 

Das Fach Geschichte wird am Kopernikus-Gymnasium Ratingen in den Stufen 6, 7, 9 und in der Qualifikationsphase verpflichtend unterrichtet. Mit Beginn der Oberstufe gibt es eine fortlaufende Abfolge an Grundkursen. Der Leistungskurs findet z.Zt. am DBG statt.

 

Gemäß der im Kernlehrplan Geschichte formulierten Vorgaben leistet das Fach einen Beitrag zu  Fragen wie: Wo kommen wir her? Welche Fragen haben uns bewegt? Was war vor uns, was wird nach uns sein? Nur das Wissen um Ereignisse und deren Ursachen hilft uns,  Handlungen zu beurteilen,  zu bewerten und Kompetenzen zu entwickeln, die für das Verstehen gesellschaftlicher Wirklichkeit sowie für das Leben und die Mitwirkung in unserem demokratisch verfassten Gemeinwesen benötigt werden. Darüber hinaus trägt das Fach zur Identitätsfindung bei, indem es zur Auseinandersetzung mit Wertmaßstäben und historischen Strategien zur Lösung gesellschaftlicher Probleme anregt. So befördert es die Klärung der eigenen Werte und Maßstäbe und eröffnet Perspektiven zu eigenen politischen Zielsetzungen und Handlungen.

 

In der Oberstufe fördert das Fach die kritische Distanz zu Geschichtsbildern und Ideologien, indem über die Kenntnisse von historischen Vorgängen hinaus auch deren Rolle in Geschichtsbildern und kontroversen Beurteilungen thematisiert wird. Dabei steht die Vermittlung folgender Kompetenzen im Zentrum des Unterrichts:

• Sachkompetenz,

• Methodenkompetenz,

• Urteilskompetenz und

• Handlungskompetenz.

 

Um dies auch zu veranschaulichen, werden Exkursionen in der Sek. I u.a. nach Xanten (Archäologischer Park) unternommen.

In der Qualifikationsphase werden Unterrichtsgänge u.a. zum/zur Haus der Geschichte (Bonn), Zeche Zollverein (Essen), Industriemuseum Cromford (Ratingen) oder anderen aktuellen Ausstellungen unternommen.

 

Lehrmittel

Am Kopernikus-Gymnasium basiert der Unterricht in der Sekundarstufe I auf den eingeführten Lehrwerken „Geschichte und Geschehen Bd. 1-3“

In der Qualifikationsphase wird mit den entsprechenden Band von „Geschichte und Geschehen"  gearbeitet. In der Einführungsphase benutzen wir das Werk „Horizonte“.

 

Zentralabitur

Das Schulministerium NRW gibt für jeden Abiturjahrgang die Rahmenvorgaben (Inhalte) bekannt. 

 

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