Kopernikus-Gymnasium
Lintorf

Vielfalt und Anspruch

Religion (katholisch)

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Das Fach Religionslehre begleitet konfessionsgebunden die Schülerinnen und Schüler von der Einschulung bis zur Q1 oder dem Abitur. Dabei geht es weder um einen Bekenntnisunterricht noch um die Frömmigkeit der Schülerinnen und Schüler. Die Lerngruppen erfahren und erarbeiten sich das Wissen und die Fähigkeiten, sich über die eigene Religion und fremde Religionen zu orientieren. So werden sie in die Lage versetzt, Glaubens- und Gewissensentscheidungen auf der Basis von Sachwissen zu treffen. Unser Ziel ist es, dass Schülerinnen und Schüler gerade auch bei aktuellen gesellschaftlichen Problemen auf der Basis ihres Glaubens reflexions- und diskussionsfähig werden. 

 

Dazu gehören neben den verschiedenen Formen unterrichtlichen Lernens natürlich auch die ökumenischen Gottesdienste der Schulgemeinde sowie der Besuch von außerschulischen Lernorten (Kirchen, Moscheen, Synagogen …). So können die Schülerinnen und Schüler auch direkte Erfahrungen mit gelebtem Glauben machen. Während das Fach einerseits ein hohes Maß an persönlicher Freiheit und Identifikation mit den Unterrichtsinhalten ermöglicht, ordnet es sich methodisch und in Bezug auf die Bewertungskriterien in den Kanon der übrigen Fächer ein.  

 


Fahrt ins EKO Haus- japanisches buddhistisches Zentrum KR9/ HSE am 20.10.2017 mit Frau Haase und Frau Hakimi

 

Im Rahmen des katholischen Religionsunterrichts am KGL wollten wir uns einen authentischen Eindruck vom Buddhismus hier in Deutschland verschaffen. Hierzu bot sich das Haus der japanischen Kultur in Düsseldorf- Unterkassel an, das wir nach ca. 1stündiger Fahrt erreichten. Leider war der Tag sehr verregnet, so konnten wir den wundervollen symbolisch angelegten Garten nur unter Regenschirmen und Kapuzen betrachten. Der Tempel war sehr eindrucksvoll und mit viel Gold und Ornamenten dekoriert. Er wurde uns von einem Deutschen, der sich aber akademisch mit Buddhismus befasst hatte, detailliert erklärt. Leider gab es hier einige Abweichungen vom Lehrbuchmaterial, so glauben diese Buddhisten z.B. dass Buddha sie erlösen kann, ähnlich wie wir zu Jesus beten, so bitten sie Buddha um Hilfe. Der guide hatte sehr viel Ahnung, was aber auch etwas anstrengend war. Glücklicherweise kam, als wir aus dem Tempel herausgingen, die Sonne hervor. So konnten wir noch ein paar schöne Erinnerungsfotos von Garten und Anlagen schießen. HSE

 

 Fotos: Leon Bauer und Mika Windhäuser (9b)

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KGL- Besuch in der Moschee

 

20160309_121158.jpgAm 09.03.2016 waren die katholischen Religionskurse der 6. Klassen des Kopernikus Gymnasiums in Begleitung von Frau Haase und Herrn Zimmermann in der Ayasofya Moschee der türkisch- islamischen Gemeinde zu Ratingen e.V.

Herr Arslan als Dialogbeauftragter des DITIB, Ratingen hat die Kurse rumgeführt und erzählt:

„Die Moschee wird finanziert durch Spenden. Alle Moscheen bestehen aus drei Teilen: Weltlich, Schule und kulturell. Diese Moschee wurde 1979 gegründet und in diesem Gebäude ist die Moschee bereits seit 17 Jahren vertreten. Unsere Kuppel ist von innen hohl. Sie soll nur die Umrisse der Moschee verdeutlichen.

Der Muezzin singt während des Gebets. Freitagmittags müssen die islamischen Männer in die Moschee zum Beten gehen (die Frauen müssen dies nicht tun). Wenn man in den Gebetsraum kommt, muss man die Schuhe ausziehen, da dort ein Teppichboden verlegt ist. Darum stehen vor dem Gebetsraum Regale, um die Schuhe reinzustellen. Man darf mit den Schuhen nicht in den Gebetsraum gehen, da der Ort, wo die Muslime beten, sauber sein muss.

In unseren Moscheen sind Instrumente, Bilder und Statuen verboten. Der zentrale Punkt einer Moschee ist die Gebetsfläche; dort sitzt der Iman. Rechts von der Gebetsfläche ist das Zeichen für Allah und links neben der Gebetsfläche ist das Zeichen für Mohamed. In der Moschee steht eine Kanzel, Minbar, die für die Predigt gedacht ist.“

 

Die Schüler haben viel Neues und Aufregendes gelernt. Es wurden viele neugierige Fragen gestellt. Am Ende haben sie am Essenstisch der Moschee die neuen Eindrücke ausgetauscht.

 

Maximilian Runte, Klasse 6

Foto: Lena Pütz

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